News-Blog
09.04.2026
Zurück in den Himmel: PC-9 C-401 wird für zivilen Einsatz vorbereitet
Wie auf der Website sowie den Social Media Kanälen von AELO Maintenance zu entnehmen ist, wurde am 7. April der Pilatus PC-9 C-401 mithilfe eines K-Max Helikopters der Firma ROTEX vom Flieger Flab Museum in Dübendorf nach Locarno überführt. Dort soll die Maschine bei AELO Maintenance wieder flugfähig gemacht werden um sie unter einer Schweizer Registrierung zivil zu betreiben.
Die Firma AELO Maintenance aus Locarno hat bereits vor gut einem Jahr den PC-7 HB-HPA (ex A-908) wieder flugfähig gemacht. Inzwischen steht das Flugzeug im Einsatz für das Clin d’Ailes in Payerne. Der PC-9 C-401 war der erste PC-9, der am 27. September 1988 an die Schweizer Luftwaffe übergeben wurde. Der Turboprop kam vor allem als Träger für die Zielschleppwinde zum Einsatz. Am 2. November 2012 wurde die Maschine nach Dübendorf überflogen, ausser Dienst gestellt und dem Flieger Flab Museum (Air Force Center) übergeben.
Quelle: AELO Maintenance
Admin - 13:51 @
16.03.2026
Armee trainiert mit Kampfflugzeugen in St. Stephan und Alpnach
Bern, 16.03.2026 — Die Luftwaffe führt eine Dezentralisierung im Raum Berner Oberland und Innerschweiz durch. Zwischen dem 16. März und dem 20. März 2026 betreibt sie an einzelnen Tagen den Flugbetrieb mit F/A-18 Kampfjets sowie mit Leichtflugzeugen von den Flugplätzen St. Stephan (BE) und Alpnach (OW) aus. Damit stärkt die Luftwaffe die Fähigkeit, ihre Flugzeuge auch von zivilen oder improvisierten Standorten aus einzusetzen.
Der Flugbetrieb erfolgt durch das Flugplatz Kommando 13 in Meiringen, welches dieses Training zur Dezentralisierung im Rahmen eines Wiederholungskurses durchführt. Im Raum St. Stephan und Alpnach ist deshalb mit erhöhtem Flugaufkommen zu rechnen. Die Luftwaffe ist bestrebt, allfällige Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
Das Training ist notwendig, da derzeit alle Mittel der Luftwaffe auf die drei Militärflugplätze Payerne, Meiringen und Emmen konzentriert sind. Dadurch werden sie für weitreichende gegnerische Waffensysteme verwundbar. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt die Luftwaffe unter anderem auf die Dezentralisierung als passive Luftverteidigungsmassnahme.
Die Dezentralisierung beschreibt die Fähigkeit, die Truppe und das Material innert kürzester Zeit im ganzen Land zu verteilen. Die Luftwaffe muss ihre Mittel bei Bedarf auch von dezentralen und gegebenenfalls temporären Standorten aus einsetzen können. Letztmals wurde das im Juni 2024 anlässlich der Übung Alpha Uno auf der A1 in Payerne und Ende März 2025 auf dem Flughafen Bern trainiert.
Admin - 19:55 @
06.03.2026
F-35A: Der Bundesrat verzichtet auf die ursprüngliche Anzahl von 36 Flugzeugen
Bern, 06.03.2026 — Angesichts der sich zuspitzenden sicherheitspolitischen Lage bekräftigt der Bundesrat seinen Entscheid vom 12. Dezember 2025 zur Beschaffung des Kampfflugzeugs F-35A. Innerhalb des vom Volk bewilligten Finanzvolumens soll die maximal mögliche Anzahl Flugzeuge beschafft werden. Auf einen Zusatzkredit, um die ursprünglich geplante Anzahl von 36 Flugzeugen zu erreichen, verzichtet der Bundesrat aus finanzpolitischen Gründen. Um jedoch Mehrkosten für Teuerung, die Entwicklung der Rohstoffpreise und weitere Faktoren auszugleichen, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 6. März 2026 beschlossen, dem Parlament im Rahmen der Armeebotschaft 2026 einen Zusatzkredit von 394 Millionen Franken zu beantragen und damit das bewilligte Finanzvolumen auszuschöpfen.
An seiner Sitzung vom 12. Dezember 2025 beauftragte der Bundesrat das VBS, innerhalb des vom Volk genehmigten Finanzvolumens die maximal mögliche Anzahl F-35A zu beschaffen. Nachdem der Bundesrat am 28. Januar 2026 die Eckwerte zur prioritär notwendigen Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz festgelegt hat, hat er an seiner Sitzung vom 6. März 2026 über die Möglichkeiten zur Erreichung der vorgesehenen Anzahl von 36 Kampflugzeugen befunden.
Quelle und weiter lesen: Kommunikation VBS
Admin - 16:56 @
04.03.2026
Grossauftrag für Pilatus
Wie scramble.nl berichtet, hat die Indonesische Luftwaffe über den Makler E-System Solution FZ einen Grossauftrag über 12 PC-24- sowie 24 PC-21-Flugzeuge an Pilatus erteilt.
Die PC-24 wurden während der Luftfahrtmesse in Singapur bestellt und sollen zur Ausbildung von Pilotinnen und Piloten für die Flotte von Verbindungs- und VIP-Transportflugzeugen eingesetzt werden. Die PC-21 sind Fortgeschrittenen-Trainingsflugzeuge und werden voraussichtlich die KT-1 ersetzen, von denen die ersten Exemplare bereits 2003 ausgeliefert wurden.
Quelle: scramble.nl
Admin - 21:07 @
Geschäftsjahr 2025: Guter Start. Herausfordernder Flug. Gelungene Landung.
Das Geschäftsjahr 2025 stellte Pilatus vor aussergewöhnliche Herausforderungen: Stark schwankende US-Zölle, ein stark sinkender Dollarkurs sowie gestörte Lieferketten, Auslieferungstopps und -verschiebungen beeinflussten Planung, Produktion und Ergebnis. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, zentrale Innovations- und Wachstumsprojekte erfolgreich voranzutreiben sowie wichtige Verträge abzuschliessen.
Mit einem Umsatz von 1,672 Milliarden Schweizer Franken, einem Betriebsergebnis von 170 Millionen Schweizer Franken und einem Bestelleingang von 1,869 Milliarden Schweizer Franken schliesst Pilatus das Jahr 2025 mit einem soliden Ergebnis ab.
Insgesamt lieferte Pilatus 147 Flugzeuge an Kundinnen und Kunden aus – 82 PC-12, 50 PC-24, 14 PC-21 sowie 1 PC-7 MKX. Gruppenweit wurden 352 Vollzeitstellen aufgebaut, davon 254 in der Schweiz.
Quelle: pilatus-aircraft.com
Admin - 20:58 @
27.01.2026
RUAG ist für die Tiger-Flotte verantwortlich
Seit diesem Jahr ist die RUAG offiziell für den Betrieb und die Bereitstellung der F-5 Tiger verantwortlich. Dies betrifft die technische Einsatzbereitschaft bis zur operativen Unterstützung der Flotte.
Somit wird auch die Patrouille Suisse nicht mehr von der Luftwaffe, sondern von der RUAG betreut. Dies war an den Lauberhornrennen von diesem Januar erstmals offiziell der Fall. Die Luftwaffe scheint den Betrieb des F-5 Tiger komplett an die RUAG übergeben zu haben.
Admin - 11:46 @
25.01.2026
Die Dittinger Flugtage finden 2027 wieder statt
Wie das OK der Dittinger Flugtage diese Woche bekannt gab, wird die beliebte Airshow im August 2027 zurückkehren.
Am 21. und 22. August 2027 treffen sich erneut Pilotinnen und Piloten aus dem In- und Ausland sowie zahlreiche Luftfahrtbegeisterte auf dem «Flugzeugträger» von Basel-Land zur erneuten Ausgabe.
Die Dittinger Flugtage werden seit 1958 in einem weitgehend regelmässigen Turnus durchgeführt und haben sich in den letzten Jahren zu einer der bekanntesten und grössten Airshows der Schweiz entwickelt. Die letzte Ausgabe fand 2024 statt.
Quelle: flugtage.ch
Admin - 17:03 @
23.11.2025
Null Prozent: Pilatus kann Flugzeuge zollfrei in die USA liefern
Der Flugzeugbauer Pilatus erhält in den USA überraschend vollständige Zollbefreiung. Das bestätigt das Wirtschaftsdepartement von Bundesrat Guy Parmelin gegenüber SRF. Die Regierung in Washington hat ein seit 1979 bestehendes Luftfahrtabkommen reaktiviert. Damit kann Pilatus seine Modelle PC-12 und PC-24 zollfrei in die Vereinigten Staaten liefern. Der «Blick» hatte zuerst darüber berichtet.
Die Entscheidung verschafft dem Nidwaldner Hersteller einen klaren Vorteil gegenüber anderen Schweizer Exportfirmen, die trotz gesenkter Zollabgaben weiterhin belastet bleiben. Das Luftfahrtabkommen, an dem sich über 30 Staaten beteiligen, war im Sommer 2025 infolge der von Trump verschärften Zollpolitik ausser Kraft gesetzt worden. Nun hat Washington für die Schweiz und Südkorea diese Regelung wieder reaktiviert.
Pilatus hatte im vergangenen Jahr die Lieferungen von PC-12 und PC-24 in die USA aus Protest gegen die Strafzölle eingestellt und vor einer massiven Wettbewerbsverzerrung gewarnt. Der amerikanische Markt ist für den Hersteller zentral: Rund 40 Prozent aller jährlich produzierten Maschinen gehen an Kunden in den USA.
Quelle: SRF.ch
Admin - 18:26 @
17.11.2025
Schweizer Luftwaffe trainiert Helikoptereinsätze in Schweden
Bern, 17.11.2025 — Vom 17. November bis 12. Dezember 2025 führt die Schweizer Luftwaffe in Vidsel (Schweden) ein Training mit vier Cougar-Helikoptern durch. Ziel der Übung ist die Weiterentwicklung der taktischen Fähigkeiten bei Tag und Nacht sowie im Tiefflug.
Während des Einsatzes in Schweden trainieren die Angehörigen der Luftwaffe die Verfahren des taktischen Lufttransports im Verband, sowohl bei Tag als auch in der Nacht. Zudem wird der Einsatz von Täuschkörpern ohne Mindestflughöhe geübt.
Das Training basiert auf dem bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und Schweden vom 14. März 2014 über die Zusammenarbeit im Bereich der militärischen Ausbildung. Ein vergleichbares Training fand letztmals im vergangenen Jahr in Vidsel statt.
Trainings in der Schweiz nur begrenzt möglich
Die FMV Vidsel Test Range bietet der Schweizer Luftwaffe optimale Bedingungen: Die grossräumigen und wenig besiedelten Übungszonen ermöglichen realistische Trainings unter Einsatzbedingungen, die in der Schweiz nur eingeschränkt reproduzierbar sind. Um die Einsatz- und Verteidigungsfähigkeit langfristig sicherzustellen, ist die Luftwaffe daher auf Trainings und Kooperationen mit Partnerstaaten angewiesen.
Quelle: Kommunikation Verteidigung
Admin - 21:06 @
11.11.2025
Nacht- und Tiefflug-Training der Schweizer Luftwaffe in Grossbritannien
Bern, 10.11.2025 — Vom 10. November bis 5. Dezember 2025 trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe in Leeming (Grossbritannien) ihre Fähigkeiten bei Dunkelheit und in niedrigen Höhen. Mit bis zu zehn F/A-18-Kampfflugzeugen können die Piloten dort einen grossen Teil ihres jährlichen Nacht- und Tiefflugtrainings unter realistischen Einsatzbedingungen absolvieren.
Im britischen Luftraum verfeinern die Schweizer F/A-18-Piloten ihre Fähigkeiten im Luftpolizeidienst bei Nacht und vertiefen ihre Kenntnisse in der Luftverteidigung bei Dunkelheit. Die Trainings umfassen zentrale Elemente für die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe wie taktische Flüge und komplexe Einsatzszenarien. Dazu gehören auch gemeinsame Trainings mit der Royal Air Force sowie der U.S. Air Force Europe.
Der Stützpunkt Leeming der Royal Air Force (RAF) im nordenglischen North Yorkshire bietet optimale Voraussetzungen. Ausgedehnte Trainingssektoren über der Nordsee und über dünn besiedelten Regionen erlauben realistische Flugmanöver mit hohen Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Höhenprofilen. Ermöglicht wird diese Kooperation durch ein Fünfjahresabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich, das 2023 erneuert wurde.
Warum im Ausland trainieren?
In der Schweiz sind solche Trainings nur eingeschränkt möglich. Geografische und demografische Gegebenheiten, die dichte Zivilaviatik, Lärmschutzauflagen und begrenzte Flugräume lassen nächtliche Tiefflüge nur in sehr beschränktem Umfang zu. Schweizer Jet-Piloten absolvieren deshalb nur etwa halb so viele Nachtflugstunden in der Schweiz wie diejenigen in Nachbarstaaten. Das Training im Ausland ist somit wesentlich, um die Einsatzfähigkeit und Sicherheit der Schweizer Luftwaffe auch unter anspruchsvollen Bedingungen zu gewährleisten.
Quelle: Kommunikation Verteidigung
Admin - 09:01 @




















