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Airshow & Aviatik Storys

Fly & Grill Ambri 2026

08.08.2026


Das lässt sich wohl kaum bestreiten. Mit ihren ehemaligen Réduit-Flugplätzen verfügt die Schweiz über einige der spektakulärsten und schönsten Flugplätze Europas, die sich hervorragend für Veranstaltungen eignen. Sei es St. Stephan, Münster, Mollis oder Ambri. Auf Letzterem fand erneut das grossartige Fly & Grill mit über 120 Flugzeugen statt.

Die vielen Marshaller am Morgen machten deutlich: Hier geht heute etwas! Mit E-Trottinetts und Fahrrädern warteten sie auf die ankommenden Flugzeuge. Für die Flugsicherung auf dem Flugplatz bedeutete die lange Anmeldeliste zugleich höchste Konzentration. Die Flugzeuge mussten präzise voneinander separiert und anschliessend sicher zur Landung geführt werden. Während gut vier Stunden reihten sich die über 120 anfliegenden Maschinen wie an einer Perlenkette aneinander und setzten eine nach der anderen in Ambri auf. Darunter moderne Sportflugzeuge, historische Klassiker oder seltene Bijous. Anschliessend führten die Marshaller die Flugzeuge zu den entsprechenden Parkpositionen. Kurz nach 13.00 Uhr war es dann so weit und das letzte Flugzeug landete in Ambri. Bereits kurze Zeit später starteten die ersten Maschinen wieder. So flogen die Piloten des Fliegermuseums Altenrhein mit der Lockheed Model 12A Electra Junior und der Pilatus P3 als Erste nach der Mittagspause zurück zu ihrer Homebase an den Bodensee. Einige von ihnen standen am späteren Nachmittag bereits wieder mit dem PC-7 SUBITO Team in Rapperswil-Jona im Einsatz.

Landung der 1955 gebauten T-28 Trojan in AmbriLandung der 1955 gebauten T-28 Trojan in Ambri


Auch am Boden wurde den Gästen einiges geboten. Eine kleine Festwirtschaft sorgte mit Grillspezialitäten und Getränken für das leibliche Wohl. Daneben präsentierten sich verschiedene Partnerorganisationen und Vereine. Die Classic Formation war ausnahmsweise nicht in der Luft, sondern am Boden zu erleben. Sie war am Vormittag mit der DC-3 sowie zwei Beech 18 in der Leventina gelandet. Vor allem die DC-3 zog zahlreiche Interessierte an und erwies sich an diesem heissen Tag als willkommener Schattenspender. Zudem stand die Einstiegsluke offen, sodass die Besucherinnen und Besucher einen Blick in die Kabine der historischen Maschine werfen konnten. Ebenfalls viel Aufmerksamkeit erregten die drei Pilatus PC-6 Porter. Dabei konnte der Unterschied zwischen dem Kolbenmotor des Yeti-Porters und den Turbinenmotoren der beiden anderen Porter gut verglichen werden. Vorallem die neue Bemalung des HB-FJP schien bei den Familien ganz gut angekommen zu sein. Interessant war auch die 1955 gebaute, aus Deutschland stammende T-28 Trojan. Imposant waren die AN-2 und die YAK-18T aus dem Birrfeld, als sie gemeinsam via Backtrack zum Zuschauerbereich rollten. Der Sound ihrer Motoren war einzigartig! 

Der Mix aus den historischen Maschinen, der einzigartigen Topografie mit dem Gotthard als Kulisse und dem italienischen Flair machte den Event zu einem besonderen Erlebnis. Das Fly & Grill war auch 2026 wieder das grösste Fly-In der Schweiz und bot einen abwechslungsreichen Tag, an dem die Begeisterung für die Luftfahrt ebenso im Mittelpunkt stand wie das gesellige Beisammensein.

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