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News-Blog


28.05.2026

Erster Schweizer F-35A erreicht wichtigen Produktionsmeilenstein

lightning_03.jpgBern, 28.05.2026 — In den USA hat die Hauptmontage des ersten für die Schweiz bestimmten F-35A begonnen. Damit erreicht das Schweizer F-35-Programm einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Auslieferung der ersten Flugzeuge ab Mitte 2027.

Kürzlich begann im Werk von Lockheed Martin in Marietta im US-Bundesstaat Georgia die Hauptmontage des ersten Schweizer Kampfflugzeugs des Typs Lockheed Martin F-35 Lightning II. Der Produktionsstart folgt auf die bereits angelaufene Fertigung erster Komponenten für die Schweizer Flugzeuge.

In den kommenden Monaten werden die ersten Schweizer F-35A weitere Produktions- und Montagephasen durchlaufen. Das F-35-Programm basiert auf einer internationalen Lieferkette mit mehr als 2’100 Zulieferbetrieben weltweit.

Abgabe an die Schweizer Luftwaffe ab 2027

Die ersten acht für die Schweiz bestimmten F-35A sollen ab Mitte 2027 auf der Ebbing Air National Guard Base in Arkansas, USA, für die Ausbildung der Schweizer Pilotinnen und Piloten eingesetzt werden. Die ersten Flugzeuge werden ab Mitte 2028 in der Schweiz erwartet. Die restlichen Schweizer F-35 werden ab dem Endmontage-Werk in Cameri, Italien, ausgeliefert.

Quelle und weiter lesen: Gruppe Verteidigung

Admin - 13:19 @

20.05.2026

Pilatus PC-21 für die kanadischen Snowbirds

Die kanadische Regierung hat heute ihre Absicht bekannt gegeben, eine neue Flugvorführflotte für die Royal Canadian Air Force anzuschaffen. Nach mehr als sechs Jahrzehnten im Dienst wird das Jahr 2026 die letzte Saison für die Flotte der CT-114 Tutor markieren, die Kanada seit 1971 mit Würde und Stolz vertreten hat.

Das Verteidigungsministerium beabsichtigt, die CT-157 Siskin II (Pilatus PC-21) für das künftige Snowbirds-Team zu beschaffen, um sicherzustellen, dass Kanada seine starke Tradition der Flugvorführungen mit einer modernen Flotte fortsetzt.

Wir sind unglaublich stolz auf die Frauen und Männer, die seit Jahrzehnten die kanadischen Streitkräfte mit Stolz bei Flugshows in ganz Nordamerika vertreten haben, und freuen uns darauf, gemeinsam mit den Kanadiern die reiche Geschichte, das Erbe und die herausragenden Leistungen des Teams in der Abschiedssaison der Tutor-Flotte zu feiern, so die Royal Canadian Air Force.

Quelle: Royal Canadian Air Force

Admin - 15:58 @

16.05.2026

Die Armee trainiert in Frankreich

cougar_02.jpgBern, 15.05.2026 — Vom 15. bis 22. Mai 2026 trainieren Angehörige der Schweizer Armee mit einem Schweizer Helikopter des Typs Cougar in Solenzara (FRA) das Schiessen auf fliegende Ziele. Dabei werden auch entsprechende Einsatzverfahren überprüft. Das Training bietet der Schweizer Armee die Möglichkeit, sich mit ausländischen Partnern abzugleichen und die internationale Zusammenarbeit zu stärken.

Das Trainieren des Schiessens mit Langwaffen aus einem Helikopter dient dazu, die Einsatzfähigkeit der Schweizer Armee unter realistischen und anspruchsvollen Bedingungen zu stärken. Aufgrund der instabilen Plattform, wechselnder Windverhältnisse und hoher Sicherheitsanforderungen ist diese Fähigkeit besonders komplex und erfordert deshalb ein spezielles Training. Dieses unterliegt strengen Vorschriften, benötigt klar definierte Sicherheitszonen und wird nur in speziell dafür freigegebenen Gebieten durchgeführt.

Internationale Zusammenarbeit stärkt die Verteidigungsfähigkeit

Die Luftwaffe kann komplexe Trainings im Inland aufgrund geografischer, luftraumtechnischer und operationeller Rahmenbedingungen nur beschränkt trainieren. Gleichzeitig hat der Bundesrat 2024 beschlossen, die internationale militärische Kooperation gezielt zu intensivieren. Damit soll die Armee von den Erfahrungen, Verfahren und Standards internationaler Partner profitieren. Internationale Trainings wie jenes in Frankreich ermöglichen es der Armee, diese Einschränkungen gezielt zu kompensieren, die Interoperabilität mit Partnerstreitkräften zu stärken und die Einsatzbereitschaft unter realitätsnahen Bedingungen weiterzuentwickeln.

Quelle: Kommunikation Verteidigung

Admin - 10:44 @

05.05.2026

Erste erfolgreiche Flüge mit ADS 15 – Fortschritte bei der operationellen Erprobung

hermes_02.jpgDie Luftwaffe hat im Rahmen der operationellen Erprobung erste erfolgreiche Flüge mit dem Aufklärungsdrohnensystem ADS 15 durchgeführt. Neben wichtigen Fortschritten bei Flugleistung und Bildübermittlung wurde auch der Flugplatz Dübendorf technisch auf seine Eignung für künftige Einsätze geprüft. Damit macht die Armee einen weiteren Schritt hin zu einem flexibleren Betrieb des neuen Drohnensystems.

Die bisherigen Erprobungen zeigen: Ein dezentraler Einsatz des Systems ist technisch und organisatorisch anspruchsvoll. Die Drohne wird weiterhin vom Hauptstandort Emmen aus gesteuert, während Infrastruktur, Personal und Abläufe gleichzeitig an mehreren Standorten koordiniert werden müssen. Voraussetzung dafür sind eine stabile und sichere Datenübertragung, mobile Bodensysteme sowie ein eng abgestimmtes Zusammenspiel aller Beteiligten – sowohl am Boden als auch im Luftraum.

Die operationelle Erprobung verfolgt das Ziel, fliegerische Verfahren, Abläufe, Infrastruktur und Zusammenarbeit schrittweise zu optimieren und wertvolle Erkenntnisse für den zukünftigen Einsatz und der Ausbildung zu gewinnen. Damit wird sichergestellt, dass das System unter realistischen Bedingungen weiterentwickelt und zuverlässig in den Betrieb überführt werden kann.

Quelle und weiter lesen: Gruppe Verteidigung

Admin - 15:01 @

Schweizer Armee beteiligt sich an Luftwaffenübung in Griechenland

hornet_06.jpgBern, 04.05.2026 — Vom 4. bis 15. Mai 2026 nimmt die Schweizer Armee an der multinationalen Übung NATO Tiger Meet in Araxos (Griechenland) teil. Diese zählt zu den grössten Übungen Europas und dient dazu, die militärischen Fähigkeiten im internationalen Vergleich weiterzuentwickeln sowie die Interoperabilität zwischen den Luftstreitkräften zu stärken.

Die Schweizer Luftwaffe ist mit fünf F/A-18-Kampfflugzeugen vertreten. Die Crews trainieren in realitätsnahen Szenarien, insbesondere im Rahmen komplexer Luftoperationsübungen sogenannte Composite Air Operations (COMAO). Im Fokus stehen die taktische Koordination und der gemeinsame Einsatz verschiedener Luftmittel. Schrittweise aufgebaute Szenarien ermöglichen es, die Einsatzfähigkeit unter komplexen Bedingungen zu überprüfen und zu verbessern.

Neben der Schweiz nehmen 13 Staffeln aus 9 Ländern teil: Belgien, Tschechien, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Polen, Spanien und Grossbritannien. Insgesamt werden über 50 Flugzeuge und rund 1500 Teilnehmende erwartet. Ziel der Übung ist es, die Interoperabilität zu stärken und die länderübergreifende Verteidigungsfähigkeit weiter zu stärken.

Die Schweiz nimmt im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden (PfP) seit vielen Jahren an dieser Übung teil. Die Fliegerstaffel 11 ist seit 1981 Mitglied der NATO Tiger Association und seit 2004 aktiv als fliegende Einheit vertreten. Insgesamt gewann sie bereits vier Mal den «Silver Tiger Award», der jährlich für die beste Gesamtleistung verliehen wird. Zuletzt erhielt sie diese Auszeichnung im Jahr 2025.

Quelle: Kommunikation Verteidigung

Admin - 11:29 @

03.05.2026

Spatenstich läutet Strassenverlegung bei Militärflugplatz Emmen ein

Berbesucherplatz_01.jpgn, 01.05.2026 — Die Bauarbeiten für die Verlegung der Rüeggisingerstrasse beim Militärflugplatz Emmen sind angelaufen. Anlässlich des Spatenstichs vom 30. April zeigten sich der Kanton Luzern, die Gemeinde Emmen und die Schweizer Armee erfreut über den Baustart. Das Projekt des Bundesamts für Rüstung armasuisse im Auftrag der Armee dient dazu, dass die Luftwaffe das Areal effizienter nutzen kann. Gleichzeitig sorgt die Verlegung der Rüeggisingerstrasse für mehr Sicherheit im Verkehr.

Die Rüeggisingerstrasse verläuft aktuell durch den Militärflugplatz Emmen und teilt das Militärareal in zwei Teile. Zivile wie auch militärische Fahrzeuge sind auf der Strasse unterwegs. Ausserdem müssen für Strassenquerungen Schranken geschlossen werden, was teilweise zu langen Wartezeiten für den Verkehr und zu Unmut in der Bevölkerung führt. Dies beeinträchtigt die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden und verringert die Betriebssicherheit auf dem Areal. Mit der Verlegung nach Norden am Militärflugplatz vorbei wird eine sichere und optimal auf die Betriebsabläufe abgestimmte Nutzung der bundeseigenen Infrastrukturen gewährleistet. Gleichzeitig entstehen Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden auf der neuen Strasse. Dadurch können die Armee sowie die Mitarbeitenden des VBS den Militärflugplatz künftig sicherer und effizienter nutzen.

Quelle und weiter lesen: Bundesamt für Verkehr BAV

Admin - 09:22 @

09.04.2026

Zurück in den Himmel: PC-9 C-401 wird für zivilen Einsatz vorbereitet

pc9_01.jpgWie auf der Website sowie den Social Media Kanälen von AELO Maintenance zu entnehmen ist, wurde am 7. April der Pilatus PC-9 C-401 mithilfe eines K-Max Helikopters der Firma ROTEX vom Flieger Flab Museum in Dübendorf nach Locarno überführt. Dort soll die Maschine bei AELO Maintenance wieder flugfähig gemacht werden um sie unter einer Schweizer Registrierung zivil zu betreiben.

Die Firma AELO Maintenance aus Locarno hat bereits vor gut einem Jahr den PC-7 HB-HPA (ex A-908) wieder flugfähig gemacht. Inzwischen steht das Flugzeug im Einsatz für das Clin d’Ailes in Payerne. Der PC-9 C-401 war der erste PC-9, der am 27. September 1988 an die Schweizer Luftwaffe übergeben wurde. Der Turboprop kam vor allem als Träger für die Zielschleppwinde zum Einsatz. Am 2. November 2012 wurde die Maschine nach Dübendorf überflogen, ausser Dienst gestellt und dem Flieger Flab Museum (Air Force Center) übergeben.

Quelle: AELO Maintenance

Admin - 13:51 @

16.03.2026

Armee trainiert mit Kampfflugzeugen in St. Stephan und Alpnach

hornet_04.jpgBern, 16.03.2026 — Die Luftwaffe führt eine Dezentralisierung im Raum Berner Oberland und Innerschweiz durch. Zwischen dem 16. März und dem 20. März 2026 betreibt sie an einzelnen Tagen den Flugbetrieb mit F/A-18 Kampfjets sowie mit Leichtflugzeugen von den Flugplätzen St. Stephan (BE) und Alpnach (OW) aus. Damit stärkt die Luftwaffe die Fähigkeit, ihre Flugzeuge auch von zivilen oder improvisierten Standorten aus einzusetzen.

Der Flugbetrieb erfolgt durch das Flugplatz Kommando 13 in Meiringen, welches dieses Training zur Dezentralisierung im Rahmen eines Wiederholungskurses durchführt. Im Raum St. Stephan und Alpnach ist deshalb mit erhöhtem Flugaufkommen zu rechnen. Die Luftwaffe ist bestrebt, allfällige Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.

Stärkung der Verteidigungsfähigkeit

Das Training ist notwendig, da derzeit alle Mittel der Luftwaffe auf die drei Militärflugplätze Payerne, Meiringen und Emmen konzentriert sind. Dadurch werden sie für weitreichende gegnerische Waffensysteme verwundbar. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt die Luftwaffe unter anderem auf die Dezentralisierung als passive Luftverteidigungsmassnahme.

Die Dezentralisierung beschreibt die Fähigkeit, die Truppe und das Material innert kürzester Zeit im ganzen Land zu verteilen. Die Luftwaffe muss ihre Mittel bei Bedarf auch von dezentralen und gegebenenfalls temporären Standorten aus einsetzen können. Letztmals wurde das im Juni 2024 anlässlich der Übung Alpha Uno auf der A1 in Payerne und Ende März 2025 auf dem Flughafen Bern trainiert.

Admin - 19:55 @

06.03.2026

F-35A: Der Bundesrat verzichtet auf die ursprüngliche Anzahl von 36 Flugzeugen

lightning_02.jpgBern, 06.03.2026 — Angesichts der sich zuspitzenden sicherheitspolitischen Lage bekräftigt der Bundesrat seinen Entscheid vom 12. Dezember 2025 zur Beschaffung des Kampfflugzeugs F-35A. Innerhalb des vom Volk bewilligten Finanzvolumens soll die maximal mögliche Anzahl Flugzeuge beschafft werden. Auf einen Zusatzkredit, um die ursprünglich geplante Anzahl von 36 Flugzeugen zu erreichen, verzichtet der Bundesrat aus finanzpolitischen Gründen. Um jedoch Mehrkosten für Teuerung, die Entwicklung der Rohstoffpreise und weitere Faktoren auszugleichen, hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 6. März 2026 beschlossen, dem Parlament im Rahmen der Armeebotschaft 2026 einen Zusatzkredit von 394 Millionen Franken zu beantragen und damit das bewilligte Finanzvolumen auszuschöpfen.

An seiner Sitzung vom 12. Dezember 2025 beauftragte der Bundesrat das VBS, innerhalb des vom Volk genehmigten Finanzvolumens die maximal mögliche Anzahl F-35A zu beschaffen. Nachdem der Bundesrat am 28. Januar 2026 die Eckwerte zur prioritär notwendigen Stärkung der Sicherheit und Verteidigung der Schweiz festgelegt hat, hat er an seiner Sitzung vom 6. März 2026 über die Möglichkeiten zur Erreichung der vorgesehenen Anzahl von 36 Kampflugzeugen befunden.

Quelle und weiter lesen: Kommunikation VBS

Admin - 16:56 @

04.03.2026

Grossauftrag für Pilatus

pc21_02.jpgWie scramble.nl berichtet, hat die Indonesische Luftwaffe über den Makler E-System Solution FZ einen Grossauftrag über 12 PC-24- sowie 24 PC-21-Flugzeuge an Pilatus erteilt.

Die PC-24 wurden während der Luftfahrtmesse in Singapur bestellt und sollen zur Ausbildung von Pilotinnen und Piloten für die Flotte von Verbindungs- und VIP-Transportflugzeugen eingesetzt werden. Die PC-21 sind Fortgeschrittenen-Trainingsflugzeuge und werden voraussichtlich die KT-1 ersetzen, von denen die ersten Exemplare bereits 2003 ausgeliefert wurden.

Quelle: scramble.nl

Admin - 21:07 @